Psychotherapie

Ich helfe Menschen ihre belastenden Erinnerungen und Seelenschmerzen zu verarbeiten, damit sie innerlich befreit werden und ihr Leben in guter Lebensqualität leben können.

Was führt Sie zu mir?

Haben Sie eine alte Geschichte, bei der Ihnen – wenn Sie nur daran denken – die Tränen kommen?

Sind es vielleicht Erinnerungen an etwas Abwertendes, Beschämendes oder an ständige Kritik aus früheren Zeiten?

Oder mussten Sie etwas Schlimmes durchmachen und wurden damit alleingelassen?

Verursachten Ihnen Ihre Erinnerungen schlaflose Stunden in der Nacht, Angst und Konzentrationsstörungen tagsüber?

Sich umfassend zu informieren ist wichtig!

Damit haben Sie schon einen wichtigen Schritt für sich getan, um Ihre jetzige Situation zu verbessern. Für die Seele professionelle Unterstützung zu suchen bedeutet, dass Sie dabei sind, eine der mühsamsten Ideen aufzugeben:
„Das muss ich alleine schaffen.“

Wann ist es klug, sich an mich zu wenden?

Wenn Sie mit Hilfe von Büchern oder Seminaren nicht mehr weiterkommen und die Belastung oder der Konflikt sich sonst nicht auflöst. Spätestens da sind konkrete, individuelle Lösungen gefragt und Sie können gerne einen Termin für ein Erstgespräch auf der Seite „Kontakt“ mit mir vereinbaren oder mich telefonisch kontaktieren.
Ich fühle mich bei jedem Menschen erneut herausgefordert, mit ihm gemeinsam auf seine Situation angepasste, individuelle Lösungen zu finden.

Vielleicht geht es Ihnen aber so, dass Psychotherapie vorerst folgenden Fragen auslöst:

Wird es unangenehm für mich?
Was erwartet mich dort?

Diese Fragen sind allzu verständlich, weil es eine neue Situation ist, in der es um Ihre inneren kostbaren Schätze geht.
Ich möchte Sie diesbezüglich gerne ein wenig beruhigen: in einer Therapie werden Sie gestärkt und gefördert, Ihre Fähigkeiten für sich einzusetzen. Psychotherapie ist immer Hilfe zur Selbsthilfe. Sie stehen in Ihrer Therapiestunde im Mittelpunkt und bekommen meine Aufmerksamkeit, mein Fachwissen und meine Erfahrungen. Das ist deswegen fein, weil Sie so umso konzentrierter an sich arbeiten können und sich sehr viel Zeit und Suche ersparen.
Sie bekommen auch gute „Werkzeuge“, die sie später bei Bedarf immer wieder verwenden können. Dabei werden neue Sichtweisen oder Lösungen gemeinsam erarbeitet.

Ob Sie diese annehmen oder für sich einsetzten, bleibt allerdings einzig Ihre Entscheidung.

Jede gelungene Therapie führt dazu, dass eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität eintritt und die belastenden Symptome immer mehr in den Hintergrund treten.

PsychotherapeutInnen unterliegen der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

TherapeutInnenwahl

Der Erfolg einer Therapie hängt mehr von der Qualität der Arbeitsbeziehung zwischen Therapeutin und Klientin als von der verwendeten psychotherapeutischen Methode ab.
Es ist also sinnvoll, eine Psychotherapeutin nach Ihrem persönlichen Gefühl und Intuition auszusuchen.
Die Art und der Umfang der Ausbildung trägt dabei zur fachlichen Kompetenz bei und ermöglicht mehr Handlungsraum in der Therapie. Das erleichtert die Auswahl, wenn Sie wissen was Ihnen fehlt. Die Chemie zwischen Therapeutin und Klientin muss stimmen damit eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre entstehen kann.

Sie können sich selbst nach den ersten Stunden folgende Fragen stellen:

  • Fühle ich mich angenommen?
  • Fühle ich mich ernst genommen?
  • Traue ich mich meine Fragen zu stellen und bekomme ich befriedigende Antworten?
  • Gibt mir die Therapeutin ein Gefühl von Sicherheit?
  • Fühle ich mich nach den ersten Gesprächen zuversichtlicher?
  • Konnte ich mich mit der Therapeutin auf klare Therapieziele einigen?
  • Habe ich die Vorgehensweise der geplanten Therapie verstanden?

Wenn Sie diese Fragen bejahen können, kann sich eine tragfähige therapeutische Beziehung entwickeln.

Quelle: http://oent.at/infos.asp

Welche Menschen können von meiner Unterstützung besonders profitieren?

Meine Therapiestunden sind vor allem für jene Menschen hilfreich,
– die bereits versucht haben, ihre Probleme zu lösen, aber zu einem Punkt gekommen sind, an dem sie alleine nicht weiterkommen.
– die bereit sind, an sich zu arbeiten.
– die beschlossen haben, an ihrer jetzigen Situation etwas zu ändern.
– die bereit sind, ihre Beziehungen zu überdenken.
– die bereit sind, ihre Beziehungen zu ändern, wenn genau diese Beziehungen sie krank gemacht haben.
– die sich wünschen, dass ihnen effektiv geholfen wird, obwohl sie wissen, dass das eine intensive Zeit in ihrem Leben werden kann.

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Welchen Menschen ist mein Therapieangebot erfahrungsgemäß nur bedingt hilfreich?

Aus meiner jahrelangen Erfahrung machen jene Menschen mit meiner Unterstützung am wenigsten Fortschritte,
– die bereits seit vielen Jahren oder Jahrzehnten bei verschiedenen Psychotherapeuten Therapie in Anspruch genommen haben, trotzdem aber das Gefühl haben, dass ihnen keiner der Therapeuten wirklich helfen konnte.
– die zwar wissen, was sie einengt und krank macht, aber nichts daran ändern können oder wollen.

Erklärung: Wenn ich einen Weg eingeschlagen habe und dabei in einer Sackgasse gelange, wird es mir nicht weiterhelfen, weiterhin darauf zu bestehen, diesen Weg nicht zu verlassen.

Seelenpflege

Ein schönes, aber noch nicht oft gebrauchtes Wort. 
Wofür sollte man bitte die Seele pflegen? Ist es überhaupt notwendig?

Nein, notwendig ist es nicht, solange sie glücklich und zufrieden sind. In diesem Fall ist ihr seelischer Zustand ausgeglichen und eine gute Voraussetzung für ihre körperliche Gesundheit ist gegeben. Sie als Mensch sind in ihrer Mitte und die Welt ist in Ordnung.

Aber was ist, wenn es gerade nicht so ist? Wenn sie aus der Bahn geworfen wurden durch eine Krankheit, bestimmte Lebensumstände oder durch ein Unglück? Reicht denn eine gute medizinische Versorgung, um wieder zu funktionieren und sich gut zu fühlen nicht aus?

Die Seele könnte man vereinfacht als die Gesamtheit aller Gefühle eines Menschen, die inneren Bewertungen bisheriger Lebenserfahrungen und die persönliche Identität mit allen vererbten Charakterzügen definieren.

Folglich spiegelt sich die Seele im Verhalten eines Menschen jeden Moment wieder. So kann es vorkommen, dass zwei Beteiligte ein und dasselbe Ereignis völlig unterschiedlich bewerten und anders darauf reagieren. Es hängt von dem Bewusstseinszustand des Menschen ab, welche Entscheidungen er trifft und auf welche Art er das gerade Erlebte bewertet.

Schicksal oder eigene Entscheidung?

Viktor Frankl hat in seinem berührenden Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ geschrieben:

„Leben heißt letzlich eben nichts anderes als: Verantwortung tragen für die rechte Beantwortung der Lebensfragen, für die Erfüllung der Aufgaben, die jedem einzelnen das Leben stellt, für die Erfüllung der Forderung der Stunde.

Diese Forderung, und mit ihr der Sinn des Daseins, wechselt von Mensch zu Mensch und von Augenblick zu Augenblick. Nie kann also der Sinn menschlichen Lebens allgemein angegeben werden, nie läßt sich die Frage nach diesem Sinn allgemein beantworten – das Leben, wie es hier gemeint ist, ist nichts Vages, sondern jeweils etwas Konkretes und so sind auch die Forderungen des Lebens an uns jeweils ganz konkrete. Diese Konkretheit bringt das Schicksal des Menschen mit sich, das für jeden ein einmaliges und einzigartiges ist. Kein Mensch und kein Schicksal läßt sich mit einem anderen vergleichen; keine Situation wiederholt sich..“

Nach meiner Erfahrung verfügt jeder Mensch über die erforderlichen psychischen Ressourcen, wie er das eigene Leben glückbringend gestalten kann. Diese können durch verschiedene Umstände kaum entwickelt, beeinträchtigt, oder blockiert sein, aber jeder Mensch besitzt die Fähigkeit, sie wieder zu erlangen. Es wird allmählich wieder möglich, zu der seelischen und körperlichen Gesundheit in individuellem Maß zurückzufinden und die Entscheidungen, die Ihre Lebensqualität beeinflussen, mehr und mehr selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen.

Jede Krise betrachte ich als zu lösende Aufgabe und eine Aufforderung zur Veränderung. Ich bin davon überzeugt, dass aus eigener Kraft gelöste Probleme mehr Freude und Bestätigung bringen, als übernommene „Ratschläge“ die einen unwissend und hilflos fühlen lassen und vom „Rat-schlag“-Gebenden abhängig machen.

Hilfe zur Selbsthilfe anzunehmen ist ziemlich klug, denn man lernt daraus am meisten und das nächste Mal stehen für die Lösung die Erfahrungen schon bereit.